
Rory McIlroy hat auf der Pressekonferenz vor den Scottish Open vom Turnier geschwärmt - und gleichzeitig seine Trainingsrunden offenbart.
Rory McIlroy nimmt in dieser Woche an der Scottish Open und damit seinem ersten Turnier seit der US Open Mitte Juni teil. Auf der Pressekonferenz vor dem Turnier zeigt er einiges an Vorfreude auf das Partnerturnier der PGA und DP World Tour. Außerdem spricht er über die Bedeutung von National Opens und über seine Vorbereitung auf das letzte Major des Jahres.
Rory McIlroy: "National Opens dürfen nicht ihren Charakter verlieren"
Erstmals seit seinem Heimsieg bei der Amgen Irish Open im September 2025 wird Rory McIlroy wieder in Europa an den Start gehen, was auch für den Langjährigen Weltstar immer wieder eine Besonderheit darstellt: "Es ist immer schön, wieder hier zu sein. Es ist zwar nicht mein Zuhause, aber es fühlt sich in gewisser Weise wie zu Hause an, und ich freue mich darauf, in den nächsten Tagen ein bisschen Links-Golf zu spielen", sagt der Nordire auf der Pressekonferenz. Als eins der wenigen Co-Events zwischen der PGA und der DP World Tour hat die Scottish Open für viele, besonders der europäischen, Stars ein spezielles Gefühl. Das Gefühl auf heimischen Boden zu spielen haben die Europäer nur selten, umso bedeutsamer ist für McIlroy die Zusammenarbeit der PGA Tour und DP World Tour: "Ich glaube, diese starken National Opens sind ein Vorbild dafür, wie es sein kann und was passieren kann. Ich halte dies für eine perfekte Vorbereitung auf die Open Championship." Und er geht sogar noch einen Schritt weiter und schlägt vor, dass auch die Canadian Open im Vorfeld der US Open zu einem Teil der Serie werden könnte, sodass die nationalen Open Turniere noch eine größere Bedeutung im Tourkalender bekommen können.
Gerade aufgrund eben dieser Bedeutung der nationalen Open Turniere spricht sich McIlroy auch deutlich gegen eine Verkleinerung des Teilnehmerfeldes bei solchen nationalen Signature Events aus. "Wir müssen vorsichtig sein. National Opens dürfen nicht ihren Charakter verlieren", sagt McIlroy. "Man kann sich nicht mehr als „National Open“ bezeichnen, wenn es sich um ein geschlossenes Turnier handelt und nur eine bestimmte Anzahl von Spielern teilnimmt." Wie es mit den National Opens nach den Änderungen der PGA Tour aussieht bleibt allerdings noch abzuwarten, auch wenn sich McIlroy zuversichtlich zeigt.
Trainingsrunde in Birksdale aufgeflogen
Im Juni hatte Rory McIlroy bereits den Birkdale Golf Club für die diesjährigen British Open besucht und eine Proberunde gespielt. Eine Runde, die, wie er jetzt verrät, eigentlich Geheimbleiben sollte. Doch Nick Faldo traf McIlroy auf seiner Runde und nahm ein Video auf, dass er teilte. "Birkdale war definitiv nur eine Scoutungtour für die Open. Ich hätte es lieber gesehen, wenn niemand gewusst hätte, dass ich dort war, aber Faldo konnte sein Handy einfach nicht weglegen", lachte er bei der Pressekonferenz. Insgesamt sagt McIlroy, dass sich der Platz definitiv anders spielt als bei der letzten Open 2017. Neue Löcher, tieferes Rough und doch ist am Ende wieder alles Wetterabhängig. "Beim Links-Golf hängt alles von den Bedingungen und der Windrichtung ab. Links-Golfplätze können sich von Tag zu Tag ganz unterschiedlich spielen lassen, je nachdem, aus welcher Richtung der Wind weht." Gerade die Schlägerwahl wird bei der Open wieder entscheidend sein. Auch McIlroy sagt, dass es bei jedem Loch anders sein kann und Löcher bei denen er bei seiner Proberunde noch den Driver in der Tasche gelassen hat, könnten nächste Woche anbieten, dass er deutlich aggressiver spielt. Damit wird auch in diesem Jahr der Wind der entscheidende Faktor beim letzten Major des Jahres.
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